Manchmal soll ein Beitrag nicht jedem Fan angezeigt werden, sondern nur Ausgewählten. Um dies zu Ermöglichen bietet Facebook die Selektierungsmöglichkeiten „Targeted Posts“ und „Dark Posts“ an. Das Grundprinzip ist gleich, der große Unterschied besteht darin, wo der Beitrag zu sehen ist. Ein klassisches Anwendungsbeispiel ist, wenn man gezielt Neukunden mit Rabatten ansprechen möchte, die für bestehende Kunden nicht relevant (oder gar ärgerlich) sind oder wenn bestimmte Informationen und Angebote einfach nur für eine bestimmte Region oder Zielgruppe relevant sind, beispielsweise bei einer Werbeanzeige für Konzert-Resttickets in Köln von einer bundesweit bekannten Band.

Was ist was?

Unter Targeted Posts versteht man ganz normale Seitenbeiträge, welche in der Chronik und im Newsfeed nur für eine bestimmte Zielgruppe sichtbar sind. Hier wählt man sein Publikum mittels Parametern wie Beziehungsstatus und Geschlecht. Ähnlich den Targeted Posts kann man auch mit den Dark Posts – auch bekannt als nicht publizierte Beiträge – festlegen, wem eine Werbeanzeige angezeigt werden soll und wem nicht. Die Auswahl der Nutzer erfolgt über Keywords. So kann man beispielsweise nur Personen auswählen, die eine bestimmte Jobbezeichnung in ihrem Profil vermerkt haben. Der größte Unterschied besteht darin, wo dem Nutzer der Beitrag angezeigt wird. Targeted Posts werden wie üblich im Newsfeed und auf der Timeline angezeigt. Dark Posts hingegen wird man nicht auf der Chronik der Seite sehen können.

Wie erstelle ich Targeted Post?

Der Targeted Post lässt sich ganz einfach direkt auf der Seite vorbereiten. Damit dies möglich ist sollte man vorher sichergehen, dass in den Seiteneinstellungen die Funktion aktiviert ist. Danach erscheint unter dem Statusbeitrag ein kleines Fadenkreuz, welches man anklicken muss. Dort kann man dann innerhalb der bestehenden Fans die Zielgruppe näher bestimmen nach Geschlecht, Beziehungsstatus, Bildungsstand, Alter, Standort, Sprache, Interessen und in bestimmten Fällen auch sehr nützlich, der Endzeit der Verbreitung.

Eine genaue Schritt-für-Schritt Anleitung dazu haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Wie erstelle ich einen Dark Post?

In wenigen einfachen Schritten kann man seinen eigenen Dark Post erstellen. Dafür benötigt man den Power Editor. Achtung: Der Power Editor steht derzeit nur für den Google Chrome Browser zur Verfügung! Im Power Editor wählt man dann zunächst die gewünschte Seite aus, anschließend geht man auf die Seitenbeiträge und dort auf „Erstellen“. Daraufhin öffnet sich ein Pop-Up, in dem man neben der Art des Beitrags (Status, Foto, Link, Video) alle weiteren Beitragsinformationen eingeben und hochladen kann. Am Ende kann man dann noch entscheiden, ob man diesen Beitrag ganz normal auf der Seite veröffentlichen oder planen möchte oder ob man diesen Beitrag ausschließlich für eine Werbeanzeige nutzen möchte. Wählt man letzteres, handelt es sich um einen Dark Post.

Die offizielle Facebook Hilfe zum Power Editor gibt es hier.

Eine ausführliche Schritt für Schritt Anleitung dazu haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Wie werden Dark Posts verbreitet?

Dark Posts verbreiten sich prinzipiell nicht wie üblich organisch im Newsfeed, sondern über ein festgelegtes Werbebudget, also gekaufte Reichweite. Das bedeutet, dass der Beitrag zu Beginn nur Nutzern angezeigt wird, die zur ausgewählten Zielgruppe gehören. Interagiert einer dieser Nutzer mit dem Beitrag – liken, kommentieren, teilen – dann kann er anschließend auch bei Freunden des Users gesehen und von diesen wiederum weiterverbreitet werden. Der große Vorteil ist, dass man sich mittels der Dark Posts auch an völlig andere Zielgruppen wenden kann, als die eigene Fanbasis.

Fazit:

Wer Werbeanzeigen schalten möchte, ohne diese auf der Timeline anzeigen lassen zu müssen, ist bei den Dark Posts genau richtig. Man hat die Möglichkeit Nutzer mit bestimmten Eigenschaften zu erreichen und zum Interagieren mit der eigenen Seite zu animieren. Eine gute Sache um effektiv neue Fans zu erreichen, indem man gezielt auf deren Interessen eingeht. Wer hingegen bestimmte Themen nur einem Teil seiner bestehenden Fans zugänglich machen möchte, ist mit den Targeted Postings bestens beraten.

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